Simulation Boheme

Hart schlägt der Boden gegen den Hinterkopf und Wirbelsäule. Flüchtig zieht der Abspann eines mir unbekannten Films an den geschlossenen Augenlidern vorüber. Regungslos liege ich mitten im Sumpf meiner Alpträume. Das Ende einer Reise ? Eines Spiels ? Auf der Suche nach dem Nichts, das allein mir gehört ? Die Fliegen an der Wand treiben ihr letztes ekstatisches Liebesspiel. Die Stille der Landschaft, die mich umgibt, kann nicht gehört werden. Die Landschaft aber ist ein Trümmerfeld. Durch meinen fahlen Atem schlägt mein Herz den Rhythmus der Trommler: mu ta bor. Ausserhalb des Stück Himmels, das mir jenes Fenster kopfüber freigibt, zieht der grosse schwarze Vogel seinen Kreis. Im Augenblick meines ersten Augenaufschlages werde ich diesem Film entwichen sein. Simulation Boheme. Seine letzten Bilder gehören dem verendenden Sommer. Gaya – gib mir einen Traum, der mich verfolgt an jedem Tag …

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